Strategie und Taktik

Philipp und Julian Autenrieth: "Die beste Taktik und Strategie entscheiden, da Boote und äußere Bedingungen mehr oder weniger für alle gleich sind. Wer das Beste aus diesen Faktoren macht, gewinnt."

 
 

Roko Mohr

Roko über Tactical Sailing: „Fast so cool wie selber segeln!
Du wirst nicht nass und frierst nicht! Das Spiel macht gute Laune!“

Roko Mohr(re) bei guter Laune mit Freund Kai(li)

... so freute sich Roko Mohr, derzeit der erfolgreichste deutsche Nachwuchssegler, nach seiner ersten Regatta mit "Tactical Sailing". Wie viele Segelfreaks kam auch er auf der Düsseldorfer "Boot" zum Opti-Stand in Halle 17, um "Tactical Sailing" zu testen. Sein erster Segelversuch am Computer - ein Riesenspass für ihn und die Konkurrenz in den anderen Booten. Zu Viert wurde am PC bis zur Ziellinie erbittert um den Sieg gekämpft. Für seine Freunde war es keine Überraschung, wie perfekt Roko sein Boot auch am Computer manövrierte und sehr schnell herausfand, worauf es bei "Tactical Sailing" ankam. Schließlich geht es in diesem Spiel - wie beim Segeln - um die beste Taktik im Kampf gegen den Wind und die strategisch richtigen Entscheidungen im Kampf gegen die anderen Segler, in diesem Fall seine Mitspieler am PC.

Segeln im Trockenen
iMac 27
NRW-Team
Daniela, Kai, Roko, Inga
boot 2015
Opti Segler
Roko Mohr & Kai
Trainer Oliver Mohr

Roko Mohr: Mit Vollgas gewonnen - Deutscher Meister 2016

Florian Krauß(2.), Roko Mohr(1.), Valentin Müller(3.)
Roko in der Welle
Roko mit Vollgas vorne

Mit richtig knackigem Segelwetter wurde die Internationale Deutsche Jüngstenmeisterschaft vor Helgoland am Finaltag getoppt: stabiler Westwind zwischen 15-18 Knoten, kräftiger Flutstrom, hohe, steile Welle. Die Goldgruppe (62 Segler) segelte drei, die Silber-und Bronzeflotte (jeweils 62 Segler) zwei Tagesrennen. Spektakuläre Szenen gab es auf den Kursen, die nicht im Schutz der Insel und Düne lagen. Optimisten glitschten auf Wellenbergen oder erklommen sie eher mühsam.
Mit drei Tagessiegen sicherte sich Roko Mohr den Meistertitel der Optimisten. Sein bravouröses Finale ist um so höher einzuschätzen, weil die besten 62 Segler dieser IDJüM erstmals direkt aufeinander trafen. Am ersten geplanten Tag der Finalrunde mussten die Boote an Land bleiben. Es stürmte auf Helgoland.
Auf Gesamtrang 3 war Roko Mohr in die ersten und einzigen Rennen der Goldgruppe eingestiegen, fünf Punkte trennten ihn von Florian Krauß, der seit dem zweiten Wettfahrttag die Ergebnisliste anführte. Am Ende erarbeitete sich Roko Mohr 12 Punkte Vorsprung. Zum dritten Mal siegte er bei einer Deutschen Optimeisterschaft. In Ribnitz-Damgarten wurde er 2013 Deutscher Jüngstenmeister U 13/Gesamtrang 3; in Flensburg 2014 bester Deutscher auf Gesamtrang 2. Quelle: DODV.org Birgitt Müller-Genrich

Roko:  Bester deutscher Opti-Segler 2014 bei der IDJüM

Roko bei der WM 2014

Danach ging es für Roko weiter zur großen Bühne im Segelcenter; hier wurde er als bester deutscher Opti-Segler der IDJüM 2014 ausgezeichnet. Für Segelexperten kam diese Ehrung nicht ganz überraschend, galt der blonde Junge vom Plauer Seglerverein schon seit langem als ein absolutes Ausnahmetalent. Außer seinem Erfolg bei der Deutschen Meisterschaft 2014 und seiner Teilnahme an der Opti-WM im selben Jahr in Argentinien hat er auch ein Vielzahl an internationalen Erfolgen vorzuweisen. Titel wie Internationaler Schweizer, Finnischer, Dänischer, Irischer und Polnischer Meister gehören bereits in seine "Sammlung". Aufgewachsen in einer Seglerfamilie war es selbstverständlich, dass er bereits als Knirps unbedingt aufs Wasser wollte.

Opti-Weltmeisterschaft 2014 in Argentinien

Mit Top-Ergebnissen konnte er sich für die Opti-Weltmeisterschaft 2014 in Argentinien qualifizieren. Dort wurde der kleine Blonde mit der großen Brille bei seiner rasanten Fahrt über die Wellen vom Starfotografen Matias Capizzano erwischt und - im Gegensatz zu einer Regatta mit "Tactical Sailing" - war Roko hier auf jeden Fall rundum total nass.

Optimist Weltmeisterschaft 2014 © Matias Capizzano.com ; © Design Sukato.de
GER WM Team gewinnt Bronze im Nations Cup
Roko bei der WM 2014


© Matias Capizzano.com
Roko Mohr IDJüM 2014
Coach Oliver (Vater) mit Roko
Valentin Müller, Roko Mohr, Daniela Bartelheimer
Roko, Alexander, Thimote

Roko: Bester deutscher Optimist Segler bei der WM 2015 in Polen

Roko WM 2015
Leichtwind auf der Ostsee

Roko´s Motto für die WM war klar: "Streckbug vor Holebug segeln". Ihm gelang dann auch tatsächlich ein Tagessieg, mit der Serie: 18, 3, 1, 5, (39), 11, 17, 39, 11 erreichte er die Gold-Fleet und beendete die WM mit einem hervorragenden 25. Platz, bester deutscher Optimist Segler bei der WM 2015. Roko ist noch jung - 12 Jahre (2015) - und die Top-10-Konkurrenten sind alle älter als er, also hatte er eine sehr erfahrene Konkurrenz aus Slowenien, Thailand und Singapur vor sich.

Profil für die WM:
Segelnummer: GER 13512 Bootstyp: Winner Segel: One und J Sails
Verein: PWV und PYC
Deutsche Lieblingsregatta: Deutsche Meisterschaft
Internationale Lieblingsregatta: Asiatische Meisterschaft
Erfolgreichste Opti-B Regatta: 1. Platz Far East Opti-B Cup
Erfolgreichste Opti-A Regatta: 1. Deutscher bei der IDJüM 2014
Schönstes Erlebnis im Opti: Weltmeisterschaft Argentinien 2014
Wann saß ich das erste Mal im Opti: Mit 5-6 Jahren
Andere Hobbies: Freunde
Meine Lieblingsfächer: Sport
... und nach dem Opti...: Wellensurfen
Mein persönliches Motto für die WM: ... Streckbug vor Holebug! :-))))
Quelle: www.dodv.org

Team Germany

Roko gewinnt Internationale Optimist Regatta in Kuwait

Internationale Optimist Regatta in Messilah Beach Kuwait 2015

Roko, sein Bruder Mic sowie ihre Freunde Abdullah, Khaled und Ali sind die Gewinner der Optimist Regatta in Kuwait in 2015.

Top 5 Plätze
Roko empfängt den Hauptpreis: PS 4
Mic der Zweite

Mussanah Race Week 2018 - Oman - Die Familie Mohr Brüder

Bo
Mic
Roko
Segeln unter Palmen ...

German 2017 national Optimist champion Mic Mohr – brother, incidentally, of Laser Radial racer Roko – led from the start and took the class win ahead of Italy’s Alessandro Cortese and Kuzey Kumlali of Turkey. The best result for an Omani sailor was achieved by Salim Al Alawi who finished 33rd.

Hussain Al Jabri took three race wins on his way to a clear victory in the 27-strong Laser Radial fleet, finishing eight points ahead of Germany’s Roko Mohr with Bahraini sailor Daoud Abdullah a further point behind in third. Ibtisam Al Salmi was the leading female Omani sailor, taking 16th place.

Flyer 2016 / 2017 - Roko Mohr

TS-Redaktion: Sibylle Merkel; Fotos Matias Capizzano.com; DODV.org Birgitt Müller-Genrich